Vernetzt für die Natur: GolfBiodivers zu Gast
Am 21. Juli begrüßte der Golf-Club Hoisdorf zahlreiche Gäste zur GolfBiodivers-Vernetzungsveranstaltung. Vertreter der Kooperationsclubs, Greenkeeper, Platzbeauftragte, Vertreter der Umweltbehörde sowie Pia Tappe von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Dieter Kückens kamen zusammen, um sich über die Entwicklung des Projekts und die Förderung der Biodiversität auf Golfanlagen auszutauschen.
Nach einer gemeinsamen Begrüßung und einer Vorstellungsrunde stellte Pia Tappe die Entwicklung des GolfBiodivers-Projekts im Golf-Club Hoisdorf vor. Seit 2023 begleitet sie das Projekt wissenschaftlich und erläuterte die bereits erreichten Fortschritte. Im Mittelpunkt standen unter anderem die optimierte Mahd, die Anlage von Blühflächen sowie die Entwicklung wertvoller Saumbiotope. Bereits während des Vortrags entwickelte sich ein intensiver fachlicher Austausch mit zahlreichen Fragen und Diskussionen.
Im Anschluss führte Head-Greenkeeper Mathias Klatt die Teilnehmer über die Anlage und erläuterte die praktische Umsetzung der Pflegemaßnahmen. Besonders die Blühflächen stießen auf großes Interesse. Dank der optimalen Witterungsbedingungen konnten zahlreiche Pflanzenarten direkt vor Ort bestimmt werden. Aktuell prägen unter anderem Wilde Möhre, Margeriten, Mohn und Kornblumen das Bild der Flächen. Gleichzeitig wurde erläutert, dass sich viele mehrjährige Arten erst im zweiten Standjahr vollständig entwickeln und damit die Biodiversität nachhaltig fördern. Auch die Beschilderung der ökologischen Entwicklungsflächen fand bei den Teilnehmern positive Resonanz.
Der Golf-Club Hoisdorf engagiert sich seit 2023 im Projekt GolfBiodivers und verfolgt das Ziel, den Golfplatz als hochwertigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere weiterzuentwickeln. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der Austausch zwischen Golfanlagen, Wissenschaft, Behörden und Naturschutz ist, um voneinander zu lernen und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den konstruktiven Austausch und freuen uns, den eingeschlagenen Weg auch künftig gemeinsam weiterzugehen. Denn Biodiversität endet nicht an der Golfplatzgrenze – sie lebt vom Miteinander.




























